Orchestra – Luminale 2014

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Orchestra is set out as a collaboration between architects, computer scientists, media facade designers and an LED manufacturer to find novel ways of integrating architectural form and animated media. The Project was exhibited for one week in the context of LUMINALE 2014 in Frankfurt, Germany. Our research interest is based on the circumstance that architects and designers might not always be able to prototype even early instantiations of interactive media architecture in a timely way, and explore the design opportunities that these systems provide, because till today methods and tools in this domain are hardly available and they still demand high technical expertise. We created this installation using custom made prototyping tools that help to co-design and pre-test interactive media façade installations in conjunction with potential users in their urban environment.

MS Wissenschaft – Graffiti mit dem Smartphone

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Mit dem Smartphone öffentliche Displays bemalen: Die „Remote Paint“-App macht’s möglich. Man kann auf dem Smartphone Farben auswählen und sie auf einen externen Bildschirm übertragen. Die App ist ein Beispiel für ein Projekt aus der Forschung, wie Technologie den öffentlichen Raum verändert und wie man Interaktionsformen ideal auf Nutzergruppen zuschneiden kann. Die App ist ein Gemeinschaftsprojekt der Arbeitsgruppen zum Thema Mensch-Maschine-Interaktion am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, an der Ludwig-Maximilians Universität und der Universität Kopenhagen die sich mit der Frage beschäftigen, wie Computersysteme in Zukunft einfacher bedient werden können. Das Exponat kann live auf der MS Wissenschaft erlebt werden.

Erfolgreiches Startup: Testbirds.de

Die Zeitschrift Computerwoche berichtete vor einigen Tagen über das junge Münchner Startup-Unternehmen Testbirds.de. Das Unternehmen ist aus verschiedenen Gründen interessant für die Medieninformatik.

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Zunächst einmal ist die von den Gründern erkannte Marktlücke eng mit Medieninformatik und Mensch-Maschine-Interaktion verwandt. Derzeit schießen Web-Anwendungen und zunehmend mobile Apps aus den verschiedensten Industriezweigen geradezu aus dem Boden. Diese Anwendungen werden unter hohem Zeitdruck erstellt und es wird oft ein relativ geringer Aufwand in das Testen, insbesondere der Bedienbarkeit, investiert. Für die Unternehmen ist es auch sehr schwierig, passende Tester zu finden, die dem Profil der angestrebten Zielgruppe entsprechen. Hier ist ein „Crowdsourcing“-Ansatz in Kombination mit einem strikten professionellen Projektmanagement eine exzellente Lösung. Teilnehmer einer großen Community von Testern führen die tatsächlichen Tests durch, und die Abnehmer der Tests (also z.B. Firmen, die eine mobile App neu einführen wollen) bekommen ein klares und übersichtliches Produkt aus einer Hand von testbirds.de.

Testbirds.de ist auch ein gutes Beispiel für die Möglichkeiten, die sich heutzutage für die Gründung von Startup-Unternehmen bieten, wenn die Idee stimmt und die Gründer sich klug und fleißig einsetzen. Das Unternehmen wurde vom Spin-Off-Service der LMU ausführlich betreut, aus dem „exist„-Programm gefördert, und innerhalb sehr kurzer Zeit ließ sich über evobis ein Finanzinvestor finden, der in das Unternehmen investiert hat. So wurde in kürzester Zeit ein enormes Wachstum möglich: Sechs Monate nach dem Start hat das Unternehmen 20 Mitarbeiter!

Schließlich ist der Lehrstuhl Medieninformatik mit dem Projekt formal als Betreuer des exist-Stipendiums verbunden. Wenn es also weitere ähnlich clevere Ideen unter unseren Studierenden gibt: Reden wir darüber!