Open Games Workshop ’15: Game of Drones

Game of Drones . Blickbasierte und interaktive 3D-Anwendung von David Rasch, Marius Hoggenmüller, Marius Schiele, Sandro Kurpiers, Schaperai Badri und Simon Weiser


Game of Drones ist ein facettenreiches Flugsimulations-Spiel, das mit verschiedenen Spielmodi, Umgebungen (Maps) und augenbasierter Steuerung aufwartet. Das Spiel wurde von David Rasch, Marius Hoggenmüller, Marius Schiele, Sandro Kurpiers, Schaperai Badri und Simon Weiser im Rahmen des Open Games Workshops Sommersemester 2015 entwickelt.

Weiterlesen

Medientechnik Sommersemester 2015 – Rückschau

Die Medientechnik Veranstaltung hatte in diesem Semester wieder einiges zu bieten und die Ergebnisse Studierenden sind erneut beeindruckend! In diesem Beitrag berichten die Assistenten über das vergangene Semester.

Exkursionen

In diesem Semester fanden erstmalig zwei Exkursionen statt.

Am 25.06. wurden wir von SKY nach Unterföhring zu einer Studioführung eingeladen. Der Andrang der Studierenden war von vornherein groß. Frau Susanne Hitzler, die als Recruiterin bei SKY tätig ist, organisierte ein abwechslungsreiches Programm, wo uns Einblicke in das Tagesgeschäft im Bereich Broadcast Operations des größten Pay-TV Anbieters hierzulande gegeben wurden. Ein Highlight war die Besichtigung des News-Rooms von Sky Sports News, wo täglich fast durchgehend live gesendet wird – natürlich auch als wir vor Ort waren und den Moderatoren bei der Arbeit zusehen durften.

Weitere Fotos sind auf der SKY Karriere Facebook Seite zu finden. Wir bedanken uns für die tolle Exkursion mit hervorragender Verpflegung und die nützlichen Give-Aways!

//

+++ Campus-Exkursion@Sky mit Medieninformatik Studenten der Ludwig-Maximilians-Universität München +++Studierende der…

Posted by Sky Karriere on Tuesday, June 30, 2015


Neben der Exkursion zu SKY fand am 10.07. der Besuch beim Institut für Rundfunktechnik (IRT) statt, wo der Andrang unserer Studierender ebenso groß war. Mehrere Betreuer unter der Leitung von Ralph Zahnder zeigten ein abwechslungsreiches Programm in den Hörsälen sowie mehrere verschiedene akustische Messräume! Wir bedanken uns recht herzlich für die zum wiederholten Male interessante Exkursion!


Gastvorlesung

Volker Gabriel hat das Thema „Video“ bei einem Gastvortrag am 05. Juni mit seinen Erfahrungen aus der Praxis als Kameramann beim Bayerischen Rundfunk berreichert. Dabei ging er auf die besonderen Anforderungen an die Kameraleute im Außeneinsatz ein und zeigte dann per „Hands-On“ Methode, wie verschiedene Situationen gefilmt werden sollen.

Praktika

Fotopraktikum

Für das Fotopraktikum wurde ein Raum unseres Rückgebäudes in ein Fotostudio umfunktioniert.  Die Teilnehmer/-innen durften dann mit digitalen Spiegelreflexkameras verschiedene Settings ausprobieren und dann posieren: Die Aufgabe war es, sich in der Nachbearbeitung in ein klassisches Gemälde hinein zu retuschieren.

Videopraktikum

Das Videopraktikum stand in diesem Semester unter dem Thema „Werbung“. Die Studierenden hatten hierbei freie Wahl, für was sie werben wollen. Herausgekommen sind eine Reihe grandioser Werbefilme, wovon eine Auswahl am 17.07. bei der traditionellen Medientechnik-Oscarverleihung gezeigt wurde. Alle Gruppen wurden dazu eingeladen, ihre Ergebnisse bei YouTube unter dem Hashtag #MTVideo15 zu präsentieren.

„HOER“ – Gewinner der Kategorie „Beste Kamera“

„The Gurkenglas“ – Gewinner der Kategorie „Beste Hauptdarsteller“

Weitere Videos in der Medientechnik 2015 Playlist:

Audiopraktikum

Beim Audiopraktikum sollten die Studierenden eine Radio-Sendung mit verschiedenen Ressorts nachstellen und in unserem sehr gut ausgestattetem Audiolabor aufnehmen.


Abschließend möchten wir uns bei allen Tutoren/-innen für die tatkräftige Unterstützung bedanken und freuen uns bereits auf das nächste Sommersemester mit Medientechnik!

Tobias Stockinger & Axel Hösl

iOS-App Lumic: Von der Idee zum AppStore

Die Studenten Max von Bülow, Jacob Eckert, Juliane Franze und Tibor Goldschwendt entwickelten im PEM-Praktikum im Sommersemester 2014 die iOS App „Lumic“, die es inzwischen auch erfolgreich in den AppStore geschafft hat. In diesem Artikel berichtet das Lumic-Team vom weiteren Verlauf des Projekts nach dem Praktikum.

Vorab. Lumic gibt es hier zum Download.

Über die App

Lumic ist eine iOS-App, die eine Lichtshow synchron zur Musik erstellt und das überall und nur mit Hilfe von iOS-Geräten. Das Besondere an Lumic: mehrere Geräte lassen sich miteinander verbinden und alle teilnehmenden iPhones sind dann Teil der Lumic-Lichtshow. Lumic analysiert deine Musik während sie abgespielt wird und erstellt Lichteffekte passend zu den Beats. Die Höhen werden als Farblichter auf den Displays der verbundenen Geräte visualisiert, die Tiefen auf die Kamera-LEDs.

Die Idee und Umsetzung

Den Ursprung hat die App im Praktikum “Entwicklung von Mediensystemen für iOS” im Sommersemester 2014. Dort entstand die Idee, das Konzept, die Logik und die UI bis wir am Ende des Semesters die (fast) fertige App präsentieren konnten.

Nach dem Praktikum (und viel Feedback von Freunden und Kommilitonen) haben wir schnell den Entschluss gefasst: „Wir wollen die App aus dem Praktikum in den AppStore bringen.“ Doch das war leichter gesagt als getan, denn es gab viele Dinge, die wir auf einmal beachten mussten. Angefangen hat es mit rechtlichen Angelegenheiten: Lizenzen von Libraries, die Rechte an der Marke Lumic (konnten wir beispielsweise in Japan nicht nutzen) und vor allem Haftungsfragen. „Können wir haftbar gemacht werden, wenn durch unsere App ein Handy durchschmort und das Haus abbrennt?“ „Sollten wir ein Unternehmen für Lumic gründen?“. “Welche Unternehmensform wäre für uns die passende?” Das alles hat uns nach dem Praktikum noch viel Zeit und Rechercheaufwand gekostet.

Die Veröffentlichung

Als diese Fragen weitestgehend geklärt waren, ging es an die eigentliche Veröffentlichung. Das heißt wir benötigten einen Apple iOS Developer Account (der übrigens satte 100€ im Jahr kostet), um die App im AppStore zu veröffentlichen. Dann mussten noch einige Anpassungen getätigt werden, damit auch die aktuellen Geräte und das neueste iOS Betriebssystem unterstützt werden. Und schließlich ging es in eine kleine (3-4 Wochen lange) Beta-Phase. Danach trauten wir Lumic einen akzeptablen Start im AppStore zu. Wir haben die App noch einmal mit Blick auf die Apple Review Guidelines gecheckt und sie schließlich zum Review eingereicht. Nach (sehr laaaangen) 9 Tagen wurden wir „approved“ und waren dann innerhalb eines Tages im AppStore.

Die ersten Tage von Lumic im AppStore waren super spannend. Keiner von uns wusste so wirklich wie Lumic ankommen würde und so wurden die neuen Download-Zahlen jeden morgen (werden immer um 6 Uhr veröffentlicht) schon vor dem Frühstück gecheckt. Dass ein großes deutsches online IT-Portal Lumic zur „App des Tages“ gekürt hat, verschaffte uns gleich zu Beginn eine beachtliche Reichweite. Und so wurde Lumic in der ersten Woche schon mehr als 1000 mal heruntergeladen. Unglaublich. Damit waren wir fast durchgängig in der Top 150 Liste der kostenlosen Musik-Apps in Deutschland vertreten.

Die Zukunft

Und wie wird es weitergehen? Überraschung ;)
Wir können auf jeden Fall schon sagen, dass sich der bisherige Aufwand gelohnt hat und wir Lumic weiterentwickeln werden. Eine App im AppStore zu haben, ist einfach doch etwas cooles. Und wenn die Leute sie dann auch noch annehmen, umso besser.

Das Praktikum

Das Praktikum “Entwicklung von Mediensystemen” war für uns der Anfang von Lumic und der bisherigen tollen Erfahrung. Es war quasi der Startpunkt für die Idee und gab uns die
Möglichkeit mit guter Hilfe und unter ständigem Austausch mit anderen Gruppen und
Übungsleitern unsere Idee zu besprechen, zu durchdenken und schließlich umzusetzen. Wir können euch das Praktikum daher nur empfehlen. Es bietet eine perfekte Möglichkeit etwas eigenes zu erstellen und die Zeit im Studium für die Umsetzung von Ideen zu nutzen.

Zu guter Letzt möchten wir euch daher einladen Lumic herunterzuladen, selbst zu testen und uns Feedback zu geben. Empfehlt Lumic euren Freunden und Freundinnen. Folgt uns auf Facebook und Twitter. Und probiert Lumic auf eurer nächsten Party aus!
Let’s rock Lumic!

Euer Lumic Team
(Max von Bülow, Jacob Eckert, Juliane Franze, Tibor Goldschwendt)


So könnt ihr uns erreichen (und erfahrt mehr darüber, wie Lumic funktioniert):
Website: lumic-lightshow.de
Facebook: facebook.com/lumic.lightshow
Twitter: twitter.com/lumic_lightshow
AppStore: appsto.re/de/1Ji_6.i

CHI 2015 in Seoul

The Conference on Human Factors in Computing Systems (CHI) is the premier annual conference in the field of Human-Computer-Interaction. For researchers in our field, it is the most important venue to publish and present their work.

At CHI 2015 in Seoul, our group was represented with a record number of contributions – even more than last year: Overall, our group contributed nine papers/notes and five work-in-progress papers – which puts us at rank 10 of all contributing institutions world-wide, at rank 4 (Europe), and rank 1 (Germany)! We are also very happy to announce that two of our submissions received a „Best Paper Honorable Mention Award“ (top 5% of submissions).

 

Papers and Notes:
Full papers and notes are the most important submission category of CHI. This year, the acceptance rate was 23%. Our group contributed the following papers:

Emanuel von Zezschwitz, Alexander De Luca, Bruno Brunkow, Heinrich Hussmann
SwiPIN – Fast and Secure PIN-Entry on Smartphones (Video)

Emanuel von Zezschwitz presented SwiPIN, a novel authentication system that allows input of traditional PINs using simple touch gestures like up or down and makes it secure against human observers. SwiPIN performs adequately fast (3.7 s) to serve as an alternative input method for risky situations. Furthermore, SwiPIN is easy to use, significantly more secure against shoulder surfing attacks and switching between PIN and SwiPIN feels natural. The system was recentely featured by Gizmodo.


Emanuel von Zezschwitz, Alexander De Luca, Philipp Janssen, Heinrich Hussmann
Easy to Draw, but Hard to Trace? On the Observability of Grid-based (Un)lock Patterns

We performed a systematic evaluation of the shoulder surfing susceptibility of the Android pattern (un)lock. The results of an online study (n = 298) enabled us to quantify the influence of pattern length, line visibility, number of knight moves, number of overlaps and number of intersections on observation resistance. The results show that all parameters have a highly significant influence, with line visibility and pattern length being most important. At CHI, we discussed implications for real-world patterns and presented a linear regression model that can predict the observability of a given pattern.


Alexander De Luca, Alina Hang, Emanuel von Zezschwitz, Heinrich Hussmann
I Feel Like I’m Taking Selfies All Day! Towards Understanding Biometric Authentication on Smartphones (Honorable Mention)

This paper reports the findings of a study about reasons for (not) using biometric authentication on smartphones. The results indicate that usability is among the main factors in the decision process.


Alina Hang, Alexander De Luca, Michael Richter, Heinrich Hussmann
I Know What You Did Last Week! Do You? Dynamic Security Questions for Fallback Authentication on Smartphones (Honorable Mention)
.

The paper reports the results of two consecutive user studies on the design of dynamic security questions on smartphones and discusses their usability, security and privacy implications. The work was recentely featured by Gizmodo.


Simon Stusak, Jeannette Schwarz, Andreas Butz
Evaluating the Memorability of Physical Visualizations (Video)

We compared the memorability of physical bar charts to that of digital bar charts by measuring the recall of three types of information immediately after exploration and with a delay of two weeks. The results show that the physical visualizations led to significantly less information decay with this time span..


Daniel Buschek, Alexander De Luca, Florian Alt
Improving Accuracy, Applicability and Usability of Keystroke Biometrics on Mobile Touchscreen Devices

Authentication methods can be improved by considering implicit, individual behavioural cues. In particular, verifying users based on typing behaviour has been widely studied with physical keyboards. On mobile touchscreens, the same concepts have been applied with little adaptations so far. This paper presents the first reported study on mobile keystroke biometrics which compares touch-specific features between three different hand postures and evaluation schemes.


Felix Lauber, Sophia Cook, Andreas Butz
Content Destabilization for Head-Mounted Displays (Video)

With recent progress in display technology, visual see-through head-mounted displays are beginning to enter our everyday lives. Especially in cars they may replace head-up displays, as they can theoretically perfectly imitate them but are more flexible to use. However, prior work has shown that both screen- and vehicle-stabilized content suffer from drawbacks such as occlusion or technological limitations. As a potential alternative, we propose three concept alternatives, in which head rotation is used to manipulate the displayed content differently from both of the known stabilization techniques.

 

Work-in-Progress Papers:
The Work-in-Progress track allows authors to present their ongoing work in a more concise format. Our five submissions were accepted:

Axel Hoesl, Julie Wagner, Andreas Butz
Delegation Impossible? – Towards Novel Interfaces for Camera Motion

When watching a movie, the viewer perceives camera motion as an integral movement of a viewport in a scene. Behind the scenes, however, there is a complex and error-prone choreography of multiple people controlling separate motion axes and camera attributes. This strict separation of tasks has mostly historical reasons, which we believe could be overcome with today’s technology. We
revisit interface design for camera motion starting with ethnographic observations and interviews with nine camera operators. We identified seven influencing factors for camera work and found that automation needs to be combined with human interaction: Operators want to be able to spontaneously take over in unforeseen situations. We characterize a class of user interfaces supporting (semi-)automated camera motion that take both human and machine capabilities into account by offering seamless
transitions between automation and control.


Sarah Tausch, Fabian Nußberger, Heinrich Hussmann
Supporting the Disney Method with an Interactive Feedback System

In this paper, we present a system that supports groups in using the Disney method, a collaborative creativity technique based on three roles: dreamer, realist and critic. Each group member is provided with a tablet to enter ideas and choose the role in which a contribution is made, represented by different colors. We compared two versions: a baseline without additional support and a version with an additional feedback mechanism providing functional feedback about the distribution of the roles. Our results indicate that functional feedback can help modest group members to engage more in the group process.


Henri Palleis, Mirjam Mickisch, Heinrich Hussmann
A Concept for 3D Interaction on a Curved Touch Display

The handling of 3D content increasingly permeates amateur activities and occurs spontaneously on public displays. The design of interaction techniques for such scenarios is subject to tensions between established expert user interfaces, 3D touch interaction and the requirements of the usage context. We present a novel concept for 3D touch interaction on a curved display targeted at non-expert and spontaneous interaction scenarios. We further present preliminary results from an experiment, during which we compared our interaction technique with an established one for different 3D interaction tasks. The results indicate that for the chosen tasks both techniques perform equally well and point out room for further improvement.


Daniel Buschek, Florian Alt, Michael Spitzer
Video-Recording Your Life: User Perception and Experiences

Video recording is becoming an integral part of our daily activities: Action cams and wearable cameras allow us to capture scenes of our daily life effortlessly. This trend generates vast amounts of video material impossible to review manually. However, these recordings also contain a lot of information potentially interesting to the recording individual and to others. Such videos can  provide a meaningful summary of the day, serving as a digital extension to the user’s human memory. They might also be interesting to others as tutorials (e.g. how to change a flat tyre). As a first step towards this vision, we present a survey assessing the users‘ view and their video recording behavior.


Nora Broy, Stefan Schneegass, Mengbing Guo, Florian Alt, Albrecht Schmidt
Evaluating Stereoscopic 3D for Automotive User Interfaces in a Real-World Driving Study

This paper reports on the use of in-car 3D displays in a real-world driving scenario. Today, stereoscopic displays are becoming ubiquitous in many domains such as mobile phones or TVs. Instead of using 3D for entertainment, we explore the 3D effect as a mean to spatially structure user interface (UI) elements. To evaluate potentials and drawbacks of in-car 3D displays we mounted an autostereoscopic display as instrument cluster in a vehicle and conducted a real-world driving study with 15 experts in automotive UI design. The results show that the 3D effect increases the perceived quality of the UI and enhances the presentation of spatial information (e.g., navigation cues) compared to 2D. However, the eect should be used well-considered to avoid spatial clutter which can increase the system’s complexity.

.

The following papers were submitted in cooperation with other research groups:

Max Pfeiffer, Tim Duente, Stefan Schneegass, Florian Alt, Michael Rohs
Cruise Control for Pedestrians: Controlling Walking Direction using Electrical Muscle Stimulation (Best Paper Award)

Pedestrian navigation systems require users to perceive, interpret, and react to navigation information. This can tax cognition as navigation information competes with information from the real world. We propose actuated navigation, a new kind of pedestrian navigation in which the user does not need to attend to the navigation task at all. An actuation signal is directly sent to the human motor system to influence walking direction. To achieve this goal we stimulate the sartorius muscle using electrical muscle stimulation. The rotation occurs during the swing phase of the leg and can easily be counteracted. The user therefore stays in control. We discuss the properties of actuated navigation and present a lab study on identifying basic parameters of the technique as well as an outdoor study in a park. The results show that our approach changes a user’s walking direction by about 16°/m on average and that the system can successfully steer users in a park with crowded areas, distractions, obstacles, and uneven ground.

This project received some extended press coverage! See for example: Heise online, Wired, New Scientist


Christian Winkler, Jan Gugenheimer, Alexander De Luca, Gabriel Haas, Philipp Speidel, David Dobbelstein, Enrico Rukzio
Glass Unlock: Enhancing Security of Smartphone Unlocking through Leveraging a Private Near-eye Display

This paper presents Glass Unlock, a novel concept using smart glasses for smartphone unlocking, which is theoretically secure against smudge attacks, shoulder-surfing, and camera attacks. By introducing an additional temporary secret like the layout of digits that is only shown on the private near-eye display, attackers cannot make sense of the observed input on the almost empty phone screen. We report a user study with three alternative input methods and compare them to current state-of-the-art systems.

We would like to thank all our collaborators who worked very hard to make all this possible!

 

Finally, here are some impressions from the conference:

chi_imp_01

Praktikum 3D-Modellierung im SS14 [2/2]

Die folgenden Arbeiten entstanden im Rahmen der Lehrveranstaltung „Praktikum 3D-Modellierung mit Blender“ unter der Leitung von Dr.-Ing. Wolfgang Höhl im Sommersemester 2014.


The Inner Values
Idee und Umsetzung: David und Elias Englmeier

Inhalt:
»The Inner Values« ist ein kurzer Animationsfilm, der das Innenleben eines Autos – hier eines 1959er MGA Roadsters – plastisch veranschaulichen soll. Wichtig ist hierbei der Übergang von realer Filmszene zu den animierten Komponenten.
Gestalterisch lehnt sich diese Mischung aus Realität und virtuell erzeugter Grafik an sog. »Cutaway Drawings« oder Schnittzeichnungen an, die besonders in Zeiten vor computergestützten Renderings üblich waren, um die Details, die sich unter der Oberfläche jeglicher technischer Gerätschaften befinden, zu illustrieren. In mehreren kurzen Kamerafahrten werden demnach die wichtigsten mechanischen Komponenten des Automobils erläutert.

Magisches München
Idee und Umsetzung: Büsra Gülden und Ramona Zeller
Augmented Reality mit dem Junaio Browser

Inhalt:
Das Ziel dieses Projektes ist es, virtuelle Fabelwesen in München zu platzieren, die über die Augmented Reality App „Junaio“ betrachtet werden können. Auf diese Weise soll der Hauptstadt ein magisches Flair verliehen und ihre Attraktivität erhöht werden. Die Fabelwesen sollen sowohl Touristen als auch Einheimischen zur Freude dienen, indem sie zum einen eine kleine „Flucht“ aus dem realen Alltag bieten als auch für Kurzweil und Spannung zusätzlich zum üblichen Sightseeing sorgen.
Das Projekt ist zunächst auf die zwei Fabelwesen Drache und Zwerg beschränkt, ist aber so ausgelegt, dass es jederzeit erweitert werden kann.

3dpraktikum_MagischesMuenchen_02

3dpraktikum_MagischesMuenchen_03

 

 

 

 

 

 

 

QR-Code:
3dpraktikum_MagischesMuenchen_QRCode_01

Erfahrungsbericht: Praktikum bei FXPAL im Silicon Valley

Der folgende Artikel ist ein Erfahrungsbericht von Patrick Proppe, der den Sommer nach seinem Bachelorabschluss bei FXPAL im Silicon Valley verbracht hat. Falls du auch Interesse an einem Auslandssemester hast, schau auf unsere Seite für Auslandsaufenthalte vorbei.

pppollyNach meinem Bachelor-Abschluss im Wintersemester 2014/2015 hatte ich die Möglichkeit, das darauffolgende Sommersemester im Herzen des Silicon Valley zu verbringen und bei FX Palo Alto Laboratory, Inc. (kurz FXPAL) ein Forschungspraktikum zu absolvieren. In diesem Blogeintrag möchte ich kurz über meine Erfahrungen berichten.

Organisation

Der Initialkontakt zu FXPAL kam damals durch meinen Bachelor-Betreuer zustande, nach einigen Mails und offizieller Bewerbung konnte ich im Skype-Interview überzeugen und bekam ein Praktikumsangebot von FXPAL.

Um in den USA ein Praktikum absolvieren zu können, braucht man ein Visum, in diesem Fall das J1 Visum. Dafür benötigt man einige Vorlaufzeit, eine Einladung (von FXPAL), einen Sponsor (Cultural Vistas/über FXPAL) und eine Auslandskrankenversicherung (auch via Cultural Vistas). Nach sehr viel Bürokratie und online sowie offline ausgefüllten Formularen muss man noch zu einem persönlichen Gespräch in das US Konsulat oder die US Botschaft. Dort wird noch einmal das Vorhaben geprüft und man wird in einem Gespräch dazu befragt. Hat man dies alles hinter sich, muss man nur noch warten, bis einem der Reisepass mit Visum per Post zurück geschickt wird.

FXPAL

FXPAL ist ein renommiertes Forschungszentrum, welches für Fuji Xerox Co., Ltd. intellectual property produziert. Hauptsächlich sind das also akademische Veröffentlichungen, wie Paper und auch Patente. Wie der Name schon verrät, liegt es in Palo Alto und somit im Herzen des Silicon Valley. Bei FXPAL arbeiten ca. 25 Forscher an verschiedenen Projekten in den Bereichen information access, intereactive media, smart spaces, remote collaboration und interactive documents. Es herrscht ein lockeres Arbeitsklima und alle Mitarbeiter sind sehr freundlich und hilfsbereit.

Ich selbst habe an dem ‚Polly‘ Projekt im Forschungsbereich remote collaboration gearbeitet. Hauptidee von Polly war es, einen mobilen Prototypen zu entwickeln, der räumlich getrennte Menschen verbindet, damit diese gemeinsam Ereignisse, wie z.B. Hochzeiten, erleben können.  Meine Hauptaufgabe bestand darin, den bestehenden Prototypen weiter zu entwickeln, sprich die Hard- und Software zu verbessern, in Tests und Studien zu evaluieren und am Ende die Erkenntnisse zu veröffentlichen. Weitere Informationen zum Projekt findet man unter http://www.palpolly.com oder auf der Homepage von FXPAL.

Bei diesem Projekt habe ich sehr viel gelernt, durfte sehr viel eigenständig definieren, bestimmen und auch erarbeiten.  Eine gewisse Eigenständigkeit ist also sicher von Vorteil, nicht nur um mit zu bestimmen, in welche Richtung das Forschungsprojekt gehen soll, sondern auch um herauszufinden, von welchem Mitarbeiter man bei Problemen schnell kompetente Hilfe bekommt.

Die Unterstützung seitens FXPAL war immer gut, vor allem wenn es darum ging, neue Hard- oder Software zu bekommen, die im Forschungskontext steht. In meinen sechs Monaten habe ich neben dem Prototypen unter anderem auch an zwei Papers und einem Patent gearbeitet.

Palo Alto und Umgebung

Palo Alto liegt ca. 50 km südlich von San Francisco und hat ungefähr 65.000 Einwohner, jedoch sind die Stadtgrenzen fließend zwischen den umliegenden Orten Menlo Park und Mountain View. Dies gilt für das gesamte San Francisco Bay Area, weshalb man die einzelnen Orte nur schwer voneinander unterscheiden kann. Es ist ein einzigartiger Ort, und mir fällt es schwer es in Worte zu fassen, aber die Mentalität bzw. das Flair, welches die ganzen IT-Unternehmen dort verbreiten. ist einzigartig.

Um in der Freizeit die Gegend zu erkunden, ist es ratsam, sich ein Auto zu besorgen, da die öffentlichen Verkehrsmittel relativ bescheiden sind und z.B. nicht mit München mithalten können.

Ich habe die ganzen namhaften IT-Firmen (Google, Apple, Facebook etc.) besucht und mir auch teilweise deren Campus anschaut. Auch der Stanford Campus ist nicht weit von FXPAL entfernt und einer der schönsten, die ich je gesehen habe. Vor allen an sonnigen Tagen lädt parkähnliche Atmosphäre zum Verweilen ein.

Wohnungssuche

Mieten in der Bay Area sind teuer, und es ist sehr schwierig, eine günstige Unterkunft zu finden, vor allem vorab aus Deutschland. Ich hatte letztendlich riesiges Glück und konnte durch einen privaten Kontakt ein „günstiges“ Zimmer für $850 in Palo Alto finden. Zur Praktikumsstelle waren es nur 10 Minuten per Fahrrad. Wer auf der Suche nach einem Zimmer ist, sollte sich frühzeitig auf Craigslist und in diversen Facebook-Gruppen umschauen.

Social Life

Gerade in den ersten Wochen habe ich deutlich mehr als die vereinbarten 40h pro Woche gearbeitet. Dies lag hauptsächlich daran, dass ich mich erst mal in der neuen Umgebung zurecht finden und somit auch neue Freundschaften knüpfen musste. Ich war zu diesem Zeitpunkt noch der einzige Praktikant bei FXPAL, konnte jedoch schnell durch Facebookgruppen (‚Bay Area Interns‘) Anschluss an andere Praktikanten finden. Nach dem ersten Monat kamen noch andere Praktikanten zu FXPAL, mit denen ich viel unternommen habe.

Sicherlich ist dies nicht mit den Praktikumsprogrammen der großen Firmen im Valley zu vergleichen, doch auch seitens FXPAL wird versucht das ’social life‘ der Praktikanten zu verschönern. Ich habe meine Zeit dort wirklich genossen und sehr viel erlebt. Rückblickend war es eine gute Idee, ein Auto zu haben, denn so konnte ich mit meinen neuen Freunden auch entferntere Destinationen wie z.B. Lake Tahoe besuchen.

Zu empfehlen ist auch die Webseite www.meetup.com. Dort habe ich gegen Mitte/Ende des Praktikums eine eigene Gruppe gegründet (‚Bay Area Mobile Telepresence‘) und dadurch weitere interessante Leute aus der Gegend kennengelernt.

Fazit

Für mich eine wunderbare Erfahrung, sowohl das Praktikum als auch das Leben in Kalifornien. Ich habe viele nette Leute kennengelernt, tolle Ausflüge unternommen und nicht zuletzt viel aus meinen Forschungsprojekt mitgenommen. Ich kann jedem Studenten nur empfehlen, einen Aufenthalt im Ausland in Erwägung zu ziehen, da man seinen Horizont in vielen Bereichen erweitert, die einem sonst verborgen bleiben.

Es lohnt sich allerdings, das Vorhaben frühzeitig zu planen. Mindestens 6­-12 Monate vorher, da die Bewerbung und das Visum einige Zeit benötigen…

Patrick Proppe

Kontakt: Patrick.Proppe@campus.lmu.de

Praktikum 3D-Modellierung im SS14 [1/2]

Die folgenden Arbeiten entstanden im Rahmen der Lehrveranstaltung „Praktikum 3D-Modellierung mit Blender“ unter der Leitung von Dr.-Ing. Wolfgang Höhl im Sommersemester 2014.


Chasing a Comet
Idee und Umsetzung: Darius Borecki und Peter Yu

Inhalt:
Dieser Animationsfilm behandelt die Landung der Sonde Philae auf dem Asteroiden Komet 67P / Tschurjumow-Gerasimenko. Der Lander der ESA war mit der Raumsonde Rosetta seit 2.März 2004 unterwegs und landete weich auf dem Kometen am 12.November 2014. Die Ergebnisse aus dieser Mission sollen zum Verständnis des Sonnensystems beitragen. Hält die Akkuleistung eures Rechners für das Video?

TreeCycle
Idee und Umsetzung: Daniel Fritsch, Thomas Geißl und Iris Maurer

Inhalt:
Ein samtig weicher Frühlingsduft, der sich um die Nase schmiegt – das bunte Glitzerspiel auf einer Sommerwiese mit kleinen, flauschigen Wolken am Himmel – ein entspanntes Schlendern durch das farbenfrohe, herabgefallene Herbstlaub – die schneebedeckten Baumwipfel bestaunen, die jedem schon ein Anflug von Romantik bescherten…Was ist deine Lieblingsjahreszeit?
In diesem kleinen Animationsfilm wird ein Baum und seine Veränderungen innerhalb der 4 Jahreszeiten aufgezeigt. Schließlich wird auch sein durch Menschenhand verursachtes, abruptes Ableben illustriert und exemplarisch aufgezeigt, wie der Mensch die Rohstoffe weiter verwerten kann. Ein Film, der zum Nachdenken anregt.

Desert Race
Idee und Umsetzung: Martin Fröhlich, Benjamin Bisinger, Benjamin Fritzsche, Schaperai Badri, Sandro Kurpiers

Inhalt:
Die Wüste – trocken, öde, staubig, eine nicht enden wollende Leere umgibt diesen Ort. Ein gottverlassener Ort, der das verlangt nach dem er ruft: das Brechen sämtlicher moralischen Gesetze. Der perfekte Ort für illegale Machenschaften. Auf den Pfaden von ‚The Fast and the Furious‘ wandelnd, tretet ihr mit diesem Animationsfilm in die Welt von Straßenrennen bei, die die Gesetze außer Acht lassen. Lasst euch mitreißen vom atemberaubenden Verfolgungsrennen, ganz getreu dem Motto ‚Wer bremst verliert‘. Schnallt euch an, macht die Motoren an und lasst die anderen den Staub fressen.

Weitere Projekte aus dem Sommersemester 2014 folgen in Kürze.